Geschrieben am 24.03.2022 von Marco, editiert am 19.08.2022
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Heute schaue ich mir ein weiteres Modell von Yeedi an, denn die beim Wischen doch richtig gute Yeedi Mop Station konnte nicht dort eingesetzt werden, wo es geplant war, denn da gab es zu viel Holzboden der nicht gewischt werden darf. Trotzdem war es für reins Wischen ein gutes Modell.

Heute geht es aber um die "Yeedi Vac Station" und die kommt als Paket zusammen mit dem Yeedi Vac Max (Test) als Saugroboter. Beides kann man übrigens auch einzeln kaufen, die Station liegt bei etwas 200€ und der Vac Max bei etwa 250€. Zur Orientierung nutzt das Modell eine Kamera und es gibt eine Sekundärbürste. Ich habe mir den Saugroboter genau angeschaut und alle Details erfährst du im Artikel.

 

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Fazit zur Yeedi VAC Station

⮉ Pro ⮋ Contra
  • 3000 PA Saugkraft
  • Übersichtliche App
  • Teppicherkennung
  • Sehr Flach: 7,7 cm
  • Absaugstation
  • Wischen ist halt Standard
  • Keine manuelle Kartenbearbeitung möglich
  •  

Die Station und der Roboter kosten als Paket zum Testzeitpunkt 450€ es ist allerdings auch möglich den Roboter(Yeedi Vac Max(Test)) und die Station einzeln zu kaufen. Wer also auf eine Absaugstation verzichten kann, der kann auch nur den Saugroboter für ca. 260€ kaufen.

Die Saugleistung ist für den Preis gut und auch das Saugergebnis hat mir gefallen. Der Vac Max nutzt zur Navigation eine Kamera, was in der Praxis dafür sorgt, dass die Saugvorgänge etwas länger dauern als mit vergleichbaren Modellen, die eine Lasernavigation nutzen. Ob ein Modell jetzt allerdings 10 Minuten schneller oder langsamer ist, dürfte in den wenigsten Fällen wirklich von Bedeutung sein.

Die Absaugstation ist bequem, da wir den Staubbehälter nicht mehr so oft von Hand leeren müssen. Allerdings benötigt diese auch Platz. Da muss man schon eine etwas größere und freie Ecke einplanen. Zudem sind die Beutel Verbrauchsmaterial und müssen regelmäßig nachgekauft werden.

Denkt dran, dass jede Wohnung anders ist. Ich empfehle euch deshalb meinen Artikel zur Kaufberatung bei Saugrobotern vor einem Kauf zu lesen. 

Für mich ein solides Modell, das besonders flach ist. Jetzt weißt du Bescheid. 

 

Aktuell 130€ Cupon. Dann landen wir bei 370€. 

 

 

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Praxis - Saugen

Der Vac Max Saugroboter besitzt eine Teppicherkennung und erhöht die Saugleistung, wenn er auf einen Teppich auffährt. Die Teppicherkennung sorgt aber auch dafür, dass er beim Wischen nicht auf Teppiche auffährt.

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Sumpfteppich
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Potentielle Verkeilungsfalle

Wie viele andere Modelle, so hat er ein Problem mit dem sehr dicken Sumpfteppich im Schlafzimmer, denn dort verfängt er sich zu oft. Dieses Zimmer wurde deshalb exkludiert.

Das Modell ist mit 7,7 cm sehr flach und passt somit unter einige Schränke. Allerdings ist der Bereich unter dem WC hier um die 7,5 cm hoch und solche Bereiche sind natürlich prädestinierte Verkeilungsfallen. Diese problematischen Bereiche müssen wir exkludieren oder absichern. Ein ähnliches Problem hatte ich auch bei einem alten Schrank, der nicht symmetrisch verläuft, sondern nach hinten abfällt. Auch den müssen wir absichern, sonst verkeilt sich der kleine Saugroboter.

Ansonsten verlief der Reinigungsprozess gut und zuverlässig. Mir scheint, dass der Saugroboter anfangs erstmal die Kanten abfährt und dann nochmal die Fläche. Dadurch dauert der Reinigungsvorgang länger und ich habe das Gefühl, dass er so viele Bereiche doppelt abfährt. Schaden tut das nicht, es wird nur sauberer.

Um die initiale Karte zu erstellen hat der Vac Max, ohne Schlafzimmer, 16 m² angezeigt und 40 Minuten gebraucht. Bei der zweiten Reinigung, also mit fertiger Karte wurden 15m² und 35 Minuten benötigt. Der Akkustand war danach visuell, ca. bei 60%.

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Fertige Karte
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Reinigung abgschlossen

Wenn sich der Saugroboter verfängt, kann es sein, dass er einen Teil der Reinigung wiederholt. Mir scheint, dass er sich da dann neu orientiert und das deshalb so ist. Schauen wir uns den Extremtest mit Haferflocken und großen Staubflusen an. Wie immer wurde 2x gereinigt und die maximale Saugstufe benutzt. Laut Angabe 3000 Pa.

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Extremtest
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Saugroboter & Absaugstation

Die Staubflusen sind wie so oft kein Problem und die Saugkraft auch stark. Durch die Sekundärbürste werden einige Teilchen, wie so oft, etwas herumgeschleudert. Im zweiten Saugvorgang werden sie dann aber so gut wie komplett beseitigt. Vereinzelt gab es noch ein paar kleine Haferflocken in den Fugen, aber das haben wir bei diesem Extremtest so gut wie immer und bei jedem Modell.

Diesen Test hat er meiner Meinung nach gut bestanden.

 

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Praxis - Wischen

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Wischen - Nasse Fliesen
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Gewischt

Weiter geht es mit dem Wischvorgang. Dazu stecken wir die Wischplatte unten auf den Wassertank und befüllen diesen anschließend. Ich befeuchte auch immer noch direkt die Wischpads und lasse sie etwas abtropfen. Sobald wir den Tank einlegen, meldet uns der Roboter dies per Sprachausgabe und in der App tauchen jetzt die Wischoptionen auf. Die sind nur vorhanden, wenn der Tank eingelegt ist!

Es handelt sich hier wieder um das Standardprinzip. Es wird ein Lappen bzw. ein Mikrofasertuch einfach über den Boden gezogen. Staub bekommt man so weg, alles andere nicht. Auf den unebenen Fliesen sehen wir wie nass er auf Stufe 3 von 4 wischt. Die Fugen oder uneben Bereiche werden mit diesem Wischprinzip aber nicht erreicht. Auf Parkettboden ist die Wischfläche dagegen gleichmäßig, da der Boden eben und ohne Fugen ist. Auf solchem Boden ist das Ergebnis am optimalsten.

Im Bad gibt es ein ähnliches Bild, hier sind die Fliesen auch uneben, mit Struktur. Wie auch im Flur so wischt er eben die oberen Teile, aber nicht die Fugen oder tiefen. An sich auch logisch, wenn man sich das Wischprinzip anschaut. 
Info: Wer einen Wischroboter sucht, der das kann, der kann einen Blick auf die Yeedi Mop Station werfen.

Der Wischvorgang hat hier 10m² angezeigt, ohne Bad und Schlafzimmer, und 31 Minuten gedauert. Die Quadartmeteranzahl sinkt natürlich, weil er Teppiche beim Wischvorgang meidet. Das Bad habe ich separat nochmal wischen lassen und der Wischtank war danach noch ca. zu 1/3 voll.

Alles in allem ein gutes Saugergebnis und der Wischvorgang ist auf dem typischen Standardniveau, den diese Technik bietet. Wer da mehr will, der brauch einen Wischroboter mit rotierenden Mops.

 

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Vorbereitungen & Setup 

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Absaugstation
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Absaugstation mit Saugroboter

Die Ladestation muss dieses Mal zusammengebaut werden. Dazu wird das Oberteil in den Sockel gesetzt. Es gibt drei Schrauben, die danach mit dem beiliegenden Schraubenzieher auf der Unterseite eingeschraubt werden. Zum Schluss befestigen wir dann noch eine kleine durchsichtige Kunststofframpe, die auf der Unterseite an zwei Kerben eingedrückt wird. Als Nächstes wird die Station eingesteckt und der Roboter in die Ladestation gestellt. Jetzt laden wir ihn etwa 7 Stunden vollständig auf. Wichtig ist jetzt noch, dass ihr den Einschalter aktiviert!

Zeit die App zu starten und hinzufügen anzutippen. Der Assistent führt uns durch die Installation. Wir müssen unser Modell auswählen und dann unsere WLAN-Daten eingeben. Dan wird ein QR-Code generiert, den wir vor die Kamera des Roboters halten. Der scannt den Code ein und das war es dann auch schon, wir sind einsatzbereit. Simpel und einfach.

 

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Der Saugroboter

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Unterseite
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Sekundärbürste

Wie bisher jedes Modell, das ich mir angeschaut habe, so hat auch dieser Roboter vorne einen flexiblen Bumper. Es gibt hier nur eine Sekundärbürste und die wird einfach aufgesteckt. Das typische Führungsrad gibts auch hier und auch die zwei flexiblen Hauptantriebsräder aus Gummi sind Standard. Die Hauptbürste besteht aus Bürstenelementen und Gummilippen. Hier ist kein Lasernavigationturm vorhanden, sondern eine flache Kamera. Deshalb ist das Modell selbst auch sehr flach und nur ca. 7,7 cm hoch. Der Durchmesser beträgt 34,5 cm.

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Bürste
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Gummiräder

Auf der Unterseite befinden sich 6 Bodensensoren und den Teppichsensor. Mit dem Knopf auf der Oberseite kann die Reinigung pausiert oder fortgesetzt werden. Das Modell wirkt soweit solide und ähnelt den anderen Modellen von Yeedi, die ich bis jetzt kenne.

 

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Die Absaugstation

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Staubsaugerbeutel unter dem Deckel
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Absaugstation Höhe

In der Station müssen Staubsaugerbeutel eingelegt werden, denn die Aufgabe der Station ist es den Staubbehälter im Saugroboter leerzusaugen. Das ist logischerweise laut und hört sich an wie ein 2000 Watt Staubsauger. Diese Absaugstationen sind an sich auch nichts anderes als ein riesiger Staubsauger, der kurz angeworfen wird.

Die Station ist ca. 43 cm hoch und mit samt der durchsichtigen Platte aber auch 58 cm tief. Die weiße Basis ist mittig 30 cm breit. Plant für diese Station genug Platz ein. Ich habe sie aus experimentellen Zwecken einmal quer an die Wand gestellt(also falsch). Steht die zu nahe an der Wand, so kann der Robby so z. B. nicht einparken. Stationen also immer richtig hinstellen!

Der Deckel oben lässt sich durch leichten Druck mit dem Finger öffnen und schließen. Der Beutel im Inneren kann leicht gewechselt werden. Er wird dazu einfach in den Schlitz gesteckt und rastet hier quasi ein. Ansonsten sieht die Station schlicht und modern aus, finde ich zumindest.

 

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App

Zur App habe ich wie immer ein ausführliches Video aufgenommen.

 

Wichtige Funktionen

  • Teppicherkennung
  • 4 Saugstufen
  • 4 Wischstufen
  • Reinigunsgwiederaufnahme
  • Virtuelle grenzen(no-go bereiche) für Wischen oder für Wischen & Saugen
  • Bereichsreinigung, Raumreihenfolge, alles, einzelner Raum
  • Reinugungsplan
  • DnD Modus (Zeit)
  • Saugkraftverstärkung beim Auffahren auf einen Teppich
  • Selbstentleeren deaktivierbar (dann müssen wir es manuell starten)
  • Reinigunssequenz für die Räume (Auto-Reinigung)

Info: Die Karte lässt sich nicht manuell bearbeiten. Sprich räume teilen oder zusammenfügen.

 

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Technische Daten

  • Nur 2,4 Ghz WLAN! Reines 5 Ghz. Geht nicht, das ist meist so!
  • Modellname: DVX34
  • Station: CH1918
  • 5200 mAh Akku
  • 3000 PA Saugkraft
  • 420ml Staubbehälter
  • 240ml Wassertank
  • Navigation: VisualSlam(Kamera)

 

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