Yeed Vac Max
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Geschrieben am 22.09.2021 von Marco, editiert am 08.10.2021
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Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Saugrobotertest von mir für dich. Heute schaue ich mir das dritte Modell von Yeedi an, den "Yeedi Vac Max". Der Preis liegt zum Testzeitpunkt, mit Gutschein, bei 270€. Ich habe das Modell ohne die Absaugstation, es gibt aber auch ein Paket mit Absaugstation. Dieses Modell nutzt die visuelle Navigation bzw. Visual Slam und dieses Prinzip kenne ich schon vom Yeedi Hybrid 2. Es gibt einen Staubbehälter, einen separaten Wassertank, Einwegwischpads, ein Wischpad, die Bürste und mehr. Wie sich der Robo geschlagen hat und was du vor dem Kauf wissen solltest, erfährst du jetzt.

 
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Lieferumfang des Yeedi Vac Max

Lieferumfang des Yeedi Vac Max

Der Lieferumfang besteht aus:

  • Saugroboter
  • Wischpad + Wischplatte
  • Einwegwischpads
  • Bürste
  • Ladestation + Kabel
  • Anleitungen, auch Deutsch

Im Video gibt es wie immer alles zusammengefasst:

 

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Setup

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Ladestation
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Bumper vorne

Zuerst einmal entfernen wir wie immer den Transportschutz, der sich vorne seitlich am Bumper befindet. Anschließend befestigen wir die Bürste unten. Es gibt hier nur eine, einfach aufstecken, klack und fertig.

Danach schließen wir die Ladestation an den Strom an und setzen im Anschluss den Saugroboter auf die Ladekontakte. Wir laden ihn jetzt voll, das dauert um die 6-7 Stunden und während des Ladevorgangs blinkt der LED-Ring blau. Wenn er voll ist erlischt die LED. Auf der Rückseite der Ladestation gibt es übrigens die Möglichkeit für das Kabelmanagement.

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Kabelmanagement
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Bürste

Die App habe ich bereits geladen und installiert. Ihr müsst einen Account anlegen, den ich allerdings auch schon habe.

  • In der App wischen wir nach links und tippen das große Pluszeichen an.
  • Dann wählen wir unser Modell aus
  • Anschließend geben wir unsere WLAN-Daten ein. Meine kennt er schon, weil ich den Hybrid 2 bereits eingebucht habe.
  • Als nächstes sagt uns der Assistent genau was wir machen sollen.
  • Mit dem Schalter unter der Klappe schalten wir ihn ein. Ich habe dann den Resetknopf gedrückt. Weiter gehts.
  • Es wird jetzt ein QR-Code generiert der Quasi die WLAN Daten enthält. Wir müssen das Handydisplay jetzt vor die Kamera des Saugroboters halten und dieser scannt den Code ein. Wenn das erfolgreich ist, verkündet er das auch per Sprachausgabe.
  • Fertig das wars auch schon und der Robby ist bereit.

 

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Der Yeedi Vac Max

Schauen wir uns den Saugrobotern einmal im Detail an. Wie auch alle seine Brüder, so hat auch er die typischen flexiblen Gummiräder mit Profil. Vorne befindet sich das Führungsrad und die zwei Ladekontakte. Rundherum befinden sich wie so oft noch die 6 Bodenkontaktsensoren. Dieses Modell besitzt nur eine Bürste. Der Yeedi Hybrid 2 hatte zwei Bürsten. Bis jetzt finde ich, dass Modelle mit ein oder mit zwei Bürsten gleich gut reinigen. Die rotierende Hauptbürste hat eine Kombination aus Bürstenelementen und Gummilippen, sehr gut. Dieses Prinzip setzt sich inzwischen durch.

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Unterseite mit Sensoren
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Gummirad und Bürste

Oben sehen wir die Kamera, denn das Modell hat anstatt der Lasernavigation eine visuelle Navigation per Kamera bzw. "Visual Slam". Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich sagen, das beide Navigationsmethoden hier gleich gut funktionieren. Das empfinde ich zumindest bis jetzt so. Der Vorteil liegt hier aber eindeutig darin, dass der Yeedi Vac Max dadurch eine geringere Höhe hat. An der höchsten Stelle kommt er auf etwa 7,8 cm, was auch bei Yeedi Hybrid 2 so war. Wer sehr viele Bereiche hat wo der Roboter später drunter fahren soll, der kann und sollte das bei seinen Überlegungen berücksichtigen.

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Höhe
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Aufladen - Kamera oben

Der Staubbeutel ist ab Werk bereits eingelegt und wenn wir ihn herausnehmen wollen, dann müssen wir den Bügel zuerst nach oben klappen und können ihn dann herausnehmen. Die gleiche Mechanik wie beim Hybrid Yeedi 2. Zum Öffnen gibt es seitlich einen roten Hebelknopf und der Filter selbst kann einfach herausgehebelt werden.

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Roter Hebel
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Wassertank ohne Wischplatte

Der Wassertank ist separat und wird von hinten eingesteckt. Wenn wir wischen möchten befüllen wir ihn einfach in dem wir die Gummiklappe öffnen und Wasser einfüllen. Das Wischpad befindet sich auf einer extra Platte, welche unten aufgesteckt werden muss. Vor dem Wischen sollte das Wischpad generell immer manuell befeuchtet werden. Der Tank hat laut Angabe ein Fassungsvermögen von 240 ml. Ich hatte ihn nur knapp über halb gefüllt und nach dem Wischvorgang mit Stufe 2 von 4 und bei 3 Räumen, war er noch so gut wie halb voll. Mehr als genug, das würde vermutlich locker für 2 Stockwerke reichen.

Jetzt kommen wir aber zu meinen Praxistest zum Wischen und zum Saugen. 

 

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Praxis

Da ich hier in letzte Zeit zu viel gesaugt habe gibt es momentan zu wenig Dreck hier. Deswegen habe ich heute zum ersten mal manuell Dreck ausgestreut. Direkt mal etwas extreme Dreckteilchen bzw. Haferflocken. Saugstufe ist hier mittel. Warum extrem? Naja das sind recht große nicht so praxisnahe Dreckteilchen. Was wir hier sehen und was auch zu erwarten ist, das er im ersten Durchgang einige davon bei Seite schleudert. Das passiert bei allen Modellen mit rotierenden Bürsten. Lassen wir aber einen zweiten Durchgang laufen, dann ist so gut wie alles weg. Zwei drei Krümel habe ich aber noch ausfindig gemacht. Den Test werde ich ab sofort immer mit einbauen, auch wenn der, was den Dreck angeht etwas extrem ist.

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Haferflockentest
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Unter dem Schrank

Der Vac Max besitzt eine Teppicherkennung und wenn er auf einen Teppich fährt, dann erhöht er solange die Saugkraft. Verlässt er ihn, dann senkt er diese wieder. Mit normalen Teppichen hat hier alles einwandfrei funktioniert.

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Normaler Teppich - Kein Problem
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Dicker Sumpteppich - Nicht gut

Gegen den Endgegner, den dicken Sumpfteppich, hatte der Vac Max allerdings keine Chance. Hier hat er sich mehrfach verfangen. Beispielsweise in der Ecke mit dem Stuhl. Auch im Zusammenspiel mit der Bank ist das passiert. Der Teppich ist auch generell zu hoch und wird Anfangs auch als nicht überfahrbares Hindernis erkannt.
Zur Verteidigung muss man aber erwähnen, dass die meisten Hersteller solch dicke Teppiche übrigens ausschließen. Ich teste das in jedem meiner Testberichte einfach aus Interesse trotzdem. Ich habe, aus genannten Gründen, den Raum mit diesem Teppich also komplett exkludiert.

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Das Klo ist hier genau so Hoch wie der Robo
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Praxistest 5
Wischen

Die restlichen Räume hat er ohne Probleme gereinigt und sich hier auch fast nirgends verheddert. Allerdings ist das Klo hier auch wieder exakt so hoch wie das Gehäuse. Hier kann er sich also verkeilen. Das hatten wir gefühlt bisher auch bei jedem Modell. Dazu will ich jetzt aber auch nochmal anmerken, dass ihr solche Bereiche in JEDER App exkludieren könnt, die NoGo-Zonen ermöglicht. Dann ist das Problem erledigt.

Die Räume Flur, Bad, Gästezimmer und kleines Zimmer haben insgesamt 43 Minuten gebraucht und das System berechnet 18m². Bei der Quadratmeterberechnung habe ich immer das Gefühl, dass die generell immer etwas ungenau sind, da das Stockwerk hier auch ohne Schlafzimmer mehr als 18m² hat. Aber der Wert ist jetzt auch nicht so wichtig würde ich sagen. Der Akkustand lag danach noch bei 2/3 und es wurde mit mittlerer Saugkraft gereinigt.

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Erster Durchgang 
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Zweiter Durchgang - Vollständig

Ein großer Vorteil dieser Bauweise ist die geringe Höhe. Dadurch verkeilt sich der Roboter viel seltener und passt hier vor allem unter die meisten Schränke drunter. D.h. dort saugt und wischt er dann auch. Die ganzen LiDar Modelle sind deutlich höher und schaffen das hier nicht so. Auch das Heizungsrohr ist hier für ihn keine Verkeilungsfalle, da er flacher ist, als die LiDar Modelle. Der Reinigungsprozess verlief ansonsten sehr gut, Zeit fürs Entleeren.

Dazu drücken wir den roten Hebel seitlich und öffnen die Klappe. Heute ist mal etwas weniger Dreck vorhanden, weil es einfach kaum welchen gab. Wir sehen hier aber auch die Haferflocken vom Extremtest.

Auch den Wischvorgang habe ich natürlich laufen lassen. Interessant ist hier, dass wir wischen können, ohne dass dabei auch gesaugt wird. Andere Modelle können oft immer nur beides zugleich. Gewischt wurde auf Stufe 2 von 4. Diese Stufe finde ich passend für die Fliesen sowie den Korkboden. Auch hier ist das Prinzip wieder simpel. Ein feuchter Lappen wird einfach über den Boden gezogen. Erwartet keine Wunder, das Prinzip ist das gleiche wie bei allen anderen Modell die ich bisher im Test hatte. Richtiges wischen bei hohem und eingetrockneten Dreck ersetzen die bis jetzt allesamt nicht!

 

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App

Die App habe ich mir genau angeschaut.

 

  • Nogo-Zonen für wischen saugen oder nur wischen, virtuelle grenzen.
  • Kann nur wischen ohne das die bürsten rotieren!
  • 3 Saugstufen.
  • 4 Wischstufen.
  • Reinigungsplan, Zeiten etc. Bereich oder alles.
  • Teppicherkennung.
  • Kontinuierliche Reinigung (Reinigungswiederaufnahme, falls Akkustand zu niedrig).
  • Nicht stören Modus.
  • Selbstentleerung, wenn Station vorhanden!
  • Sprachmeldung auf Deutsch umstellbar.
  • Reinigungssequenz. Reihenfolge der Räume festlegen.
  • Virtuelle Grenzen(NoGo Zonen) für Saugen und wischen und nur fürs Wischen.
  • Erinnerung an Wischpad.
  • Karte (manuelle Bearbeitung ist nicht möglich).
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Daten

  • 3000 Pa Saugkraft
  • Single Bürste!
  • Kamera Navigation: Visual-SLAM-Navigation
  • 5200-mAh-Akku
  • Alexa, Google-Assistant möglich
  • Teppicherkennung
  • Staubbehälter 420 ml
  • Wassertank 240ml
  • Raumkarten

 

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Yeedis im Vergleich

 

  Vac Max Hybrid 2 K650
Navigation Visual-Slam(Kamera) Visual-Slam(Kamera) Gyroskop
Sprachinfos Deutsch möglich Deutsch möglich Deutsch möglich
Teppicherkennung Ja Nein Nein
Saugstärke 3000 Pa 2500 Pa 2000 Pa
Akku 200 Min. max. 200 Min. max. 100 Min. max.
Wischen Ja Ja Ja
Sonstiges Per App Per App  NoGo-Zone per Magnetstreifenbegrenzung
Testbericht auf dieser Seite Hybrid 2 Test K650 Test

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Aktuelle Preise

 

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Fazit

Der Yeedi Vac Max hat mit Gutschein 270€ gekostet und ist damit ein Modell in der Preisklasse von 200-300 Euro. In meinen Augen ein solides Modell, das seine Arbeit gut erledigt. Im Vergleich zu seinem kleinen Bruder, dem Yeedi Hybrid 2 hat er ein paar mehr Funktionen. Ich werde im Testartikel dazu noch eine kleine Vergleichstabelle erstellen, schau da also auch mal rein.

Er ist mit etwa 7,8 cm an der höchsten Stelle sehr flach und passt damit unter den ein oder anderen Schrank, für den ein LiDar Modell zu hoch wäre. Wie ich bereits erwähnt habe gibt es das Modell auch als Paket mit Absaugstation. Diese Station kann aber auch separat dazugekauft werden, ist momentan aber nicht lieferbar. Das wird sich aber vermutlich bald ändern. 

Meiner Meinung nach ist der Yeedi Vac Max ein solides Modell, dass hier seine Arbeit gut erledigt hat.

Das war ein weiterer Testbericht von mir für dich und ich hoffe er hilft dir weiter. Falls du noch unsicher bist, dann empfehle ich dir meinen Kaufberatungsartikel zu lesen.

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Unsere Produkt Bewertung

Verarbeitung:
6
Ausstattung:
6
Preis/Leistung:
5
Gesamtwertung:5.67 von 6 Punkten
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