zoozee-z50 im Test Saugroboter
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Geschrieben am 22.05.2021 von Marco, editiert am 30.04.2022
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Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Saugrobottertest von mir für dich. Heute schaue ich mir ein preiswertes Modell für 200€ an, den ZOZEE Z50

 
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Fazit

⮉ Pro ⮋ Contra
  • Preiswert
  • Separater großer Staubbehälter
  • Viel Zubehör, Ersatzbürsten
  • Magnetbänder als Grenze möglich
  • Teppicherkennung
  • Ladestation mit Kabelmanagement
  • Nicht für dicke Teppiche geeignet(Flokati etc.)
  • App könnte besser sein
  • Sprachausgabe English

Der Z50 liegt vom Preis her bei 200€. Also quasi preislich zwischen den beiden anderen Modelle die ich mir vor kurzem angeschaut habe. Was hier allerdings deutlich auffällt ist das Zubehör, denn hier liegt einiges bei wie wir bereits gesehen haben. Außerdem sind die zwei Behälter besonders interessant, weil einer davon ein deutlich höheres Volumen für den Dreck hat. Auch eine Steuerung ohne Handy ist dank Fernbedienung möglich, zudem können die wichtigsten Modi über die Knöpfe auf dem Roboter gestartet werden.

Die Anleitung ist hier sehr ausführlich, bebildert und auch nicht zu klein gedruckt. Das Problem mit dem großen Teppich im Schlafzimmer hatte ich erwähnt, aber ansonsten hat sich der Saugroboter gut geschlagen finde ich. Für den Rest des Stockwerks hat er gut funktioniert. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in meinen Augen, wenn man einige Punkte beachtet. Es ist nämlich immer stark von der Wohnung abhängig ob ein Saugroboter bei euch später gut laufen wird oder nicht. Das beste Beispiel sind hier die genannten dicken Teppiche. 

Geeignet für nicht allzu komplexe Wohnungen ohne dicke Flokati/Sumpfteppiche. Kabel, Schnürsenkel und Fransenteppiche sind auch hier der Hauptfeind Nr 1, wir müssen also vorher immer etwas aufräumen. Weitere Informationen findest du in meinem separaten Kaufberatungsartikel zu Saugrobotern.

Den Test des großen Bruders, mit Lasernavigation findest du hier: ZooZee Z70 im Test

 

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Der Saugroboter im Detail - Zoozee Z50

Unterseite mit Sensoren und Bürsten

Der Hauptantrieb besteht auch hier aus zwei Gummirädern. Vorne gibt es ein weiteres Rad für die Steuerung und daneben befinden sich die Ladekontakte. Das Prinzip ist generell bei sehr vielen Modellen gleich. Die zwei Rotationsbürsten rotieren und befördern den Schmutz zur rotierenden Hauptbürste in der Mitte. Diese Bürste erinnert mich auch direkt an die Bürste der beiden anderen Modelle die ich die letzen Monate in der Hand hatte. Diese Bürste hat bei den extrem flauschigen Teppichen ein paar Fäden gezogen. Allerdings ist der Roboter für solche Teppiche sowieso ungeeignet weil er sich hier oft verfängt .

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Magnetband als Begrenzung
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Fäden gezogen

Bodensensoren gibt es hier auch und der Saugroboter hat die Treppe bei mir erkannt und ist nicht abgestürzt. Wer auf Nummer sicher gehen will kann hier aber Magnetbänder einsetzen. Magnetbänder sind wie eine Begrenzung die der Roboter nicht überfährt.

Info: Die Treppen- bzw. Fallerkennung kann an dunklen Treppen oder Glastreppen versagen! Bei solchen Treppen solltest du beim ersten Test anwesend sein und dies prüfen.

Was besonders nützlich ist sind die zwei Behälter. Der eine Behälter ist nur zum Saugen geeignet und hat aber ein deutlich höheres Fassungsvermögen als der DUAL-Behälter für wischen und saugen. Bei einer Wohnung mit 50-60m² und höherer Verschmutzung ist das auch nötig. Ansonsten wird es knapp mit dem kleinen Behälter.

Ich halte das allerdings so, das ich den einen zum Saugen nutze und den anderen nur einlege, wenn ich auch wirklich wischen will. Denn der Wassertank müsste entleert werden, wenn wir nur saugen wollen. Da ist es also ein großer Vorteil zwei Behälter zu haben.

Der große Staubbehälter war hier nach einer 50m² Session schon recht voll. Die Saugleistung finde ich generell gut, selbst auf niedrig klappt das alles recht gut. Der Roboter hat eine Teppicherkennung und wenn er auf den Teppich fährt schaltet er automatisch in den maximalen Saugmodus. Ein Problem hier ist aber, dass er, wenn er den Teppich wieder verlässt, in den niedrigen Saugmodus schaltet. Dabei ignoriert er es, falls wir zuvor auf maximal gestellt haben. Das habe ich jetzt auch mal direkt dem Hersteller geschrieben, mal sehen ob da ein Update kommt.

Mit der Fernbedienung können wir im Endeffekt alle Funktionen abrufen die es auch in der App gibt. Es handelt sich vermutlich um eine Infrarotfernbedienung und ihr dürft nicht zu weit von Roboter weg sein. So eine Fernbedienung ist ein Vorteil für alle die den Roboter eben nicht mit dem Handy steuern möchten.

Die vier wichtigsten Modi bzw. Funktionen können aber auch über die Tasten am Roboter selbst gestartet werden:

  • Die Home-Taste drücken schickt ihn in die Ladestation.
  • Die Home-Taste lange drücken und halten startet Spotreinigung.
  • Powertaste lange drücken schaltet den Roboter komplett aus.
  • Powertaste im Betrieb drücken pausiert oder setzt die Reinigung fort.
  • Powertaste im Standby drücken starten den Auto-Modus.

Die Sprachausgaben sind Englisch und der Saugroboter sagt z.b. "dust bin removed" wenn der Staubbehälter entfernt wird oder "starting cleaning" wenn er losfährt etc. Bei Fehlern gibt es eine Ausgabe per Sprache und in der App.

Es gibt insgesamt vier Reinigungsmethoden in der App

  1. Auto
  2. Kanten
  3. Spot (Shortcut: Home Taste länger drücken)
  4. Chaos (nur über die App)

 

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Sprachbefehle/Funktionen

Der Roboter kann über die App mit Google Home oder Alexa verbunden werden.

Als Sprachbefehle gibt es dann:

  • Alexa schalte den Roboter ein/aus
  • Ok Google saug
  • Ok google hör auf zu reinigen
  • Ok google wo ist mein Roboter

 

Sonstiges

  • Suche Robot: Der verkündet dann "i am here"
  • Deep Cleaning: Reinigt zweimal
  • Silent Mode: Sprachausgaben sind ausgeschaltet

 

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Praxis - Wischen & Saugen

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Kampf mit der Toilette
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Kleiderständer

Der Z50 kann wischen und saugen oder nur saugen. Probleme gab es hier wieder mal im Bad direkt unter der Toilette. Allerdings hat sich der kleine nach 1 Minute wieder freigekämpft ohne um Hilfe zu schreien. Im Schlafzimmer ist er wieder auf den Kleiderständer aufgefahren. Zweimal hat er sich dann freigekämpft und einmal nicht. Bei einem Fehler werden die Lichter rot, eine Sprachausgabe ertönt und in der App gibts auch eine Fehlermeldung. Auch die Bank samt Teppich erweist sich auch wieder als Falle.

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Falle erfolgreich
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Dciker "Sumpfteppich"

Ich habe jetzt aber auch noch festgestellt, woran es liegt, wenn der Roboter die Station nicht wiederfindet. Das liegt an diesem dicken, flauschigen, Sumpfteppich im Schlafzimmer. Auf dem wird der Saugroboter auch deutlich langsamer. Dieser Teppich sorgt irgendwie dafür, dass der Saugroboter seinen Wegspeicher verliert bzw. der verfälscht wird. Mit den dünnen Teppichen hat nämlich alles geklappt, mit dem dicken Sumpfteppich nicht. Der Z50 auf dem großen Sumpfteppich teilweise die Orientierung verloren und hat dann nur noch in Kreisen rumgeeiert. 

Nachtrag 08.06.2021: Der Saugroboter findet definitiv immer zur Ladestation zurück, seit ich den Raum mit den dicken Teppichen(Schlafzimmer, Sumpfteppich) ausgeschlossen habe, einfach die Türe zu machen.

Ich habe also für den Test das Schlafzimmer nochmal ausgeschlossen bzw. einfach die Türe geschlossen. In allen weiteren Zimmern, dem Flur und dem Bad hat dann alles gut funktioniert und der Roboter kehrt danach zur Ladestation zurück. Natürlich habe ich die Räume vorher etwas aufgeräumt. Sprich Kabel abgesichert, Socken und Hausschuhe weggeräumt.

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Wischvorgang
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Mit dünnen Teppichen klappts

Beim Wischen ist es so, dass ich den Fluss auf maximal gestellt habe, ansonsten kam mir da nicht genug Feuchtigkeit. Auf unebenen Fliesen ist der Wasserfilm deswegen auch ungleichmäßig. Ich habe mir schon überlegt ob ich das Pad bei einem Experiment mal dicker mache um zu sehen wie das wirkt. Es wird hier während des Wischvorgangs auch direkt gesaugt. Wir können also saugen und wischen oder nur saugen. Nur wischen geht nicht.

Fürs Saugen gibt es insgesamt drei Saugkraftstufen

 

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App

Zur App habe ich ein separates Video gedreht um alles genau zu zeigen. Die App ist nicht die beste, allerdings ist das bei 200€ Modellen oft so. Sie ist benutzbar kann aber mit Apps von doppelt so teuren Modellen nicht mithalten!

 

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Lieferumfang und Vorbereitung

Umfangreicher Lieferumfang

Anleitungen und Zettel sind wie immer dabei. Die Anleitung ist hier jedoch sehr ausführlich und auf Deutsch verfügbar. Was hier für Tests auch sehr praktisch ist, ist das beiliegende kurze Magnetband. Denn auch hier können Magnetbänder dazu benutzt werden um Zonen zu exkludieren, da der Saugroboter Magnetbänder nicht überfährt.

Zusätzlich liegt ein Ersatzfilter bei. Eine Besonderheit hier ist auch die Fernbedienung(vermutlich Infrarot) mit der wir den Z50 steuern können. Passende Batterien liegen auch bei. Doch dazu später mehr im Detail. Das Netzteil für die Ladestation ist ein simples, mit 24 Volt und DC-Stecker.

Kommen wir zum Roboter, welcher eine Oberfläche aus Klavierlackoptik besitzt. Sein Durchmesser liegt bei 34 cm und er ist etwa 8 cm hoch. Die Unterseite ähnelt auch hier wieder den beiden anderen Modellen die ich mir bereits angeschaut habe.

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Durchmesser
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Höhe

Die typischen Bürsten liegen hier in doppelter Ausführung bei. Ein Paar montieren wird aufgesteckt, das andere ist als Ersatz. Die Anschlüsse für die Bürsten haben hier keine Farben sondern Buchstaben, L für links und R für rechts. Diese beiden Buchstaben finden wir auch an den Anschlüssen und dementsprechend drücken wir die Bürsten einfach fest. Die Ladestation ist schlicht und besteht, wie die meisten Teile, auch aus Kunststoff. 

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Zwei Behälter, links DUAL-Behälter
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Rechts großer Staubbehälter

Zu guter letzt liegt hier noch ein zweiter Behälter fürs Wischen und Saugen bei(DUAL-Behälter). Im Roboter ist nämlich bereits ein größerer, reiner Staubbehälter eingelegt. Zwei wiederverwendbare Wischpads liegen im übrigen auch noch bei. Außerdem gibt es noch ein Werkzeug zum säubern und Klebestreifen für das Magnetband.

 

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Klappe - Kabelmanagement
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Ladestation

Auf der Unterseite der Ladestation befindet sich eine Klappe und darunter ist auch der Anschluss für das Netzteil. Außerdem können wir hier auch das überschüssige Kabel verstauen! Der Saugroboter wird auf die Kontakte gestellt und lädt sich so auf. Im Anschluss müssen wir ihn einschalten, indem wir den Powerknopf lange drücken, bis die LED Ringe weis blinken. Sobald der Ladevorgang beginnt, blinken beide LED Ringe rot. Es kann also sein, dass ihr den Robby nochmal bewegen müsst, falls die Kontakte nicht richtig aufliegen. Initial lassen wir den Z50 erstmal 4-5 Stunden voll aufladen und die LEDS leuchten weis, wenn er dann voll geladen ist.

 

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Setup

Als erstes müssen wir beiden Tasten auf der Oberseite drücken und halten, bis folgende Sprachansage ertönt.

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Alexa
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Die App im Einsatz

Die App die wir brauchen trägt den Namen TUYA und kann kostenlos im App store geladen werden. Wenn wir sie starten müssen wir erstmal eine Mail angeben, da auch hier ein Konto nötig ist. Dann bekommen wir einen Code den wir eingeben müssen und können noch Datenschutzoptionen setzen.

  • Anschließend drücken wir das orangenfarbene Pluszeichen.
  • Jetzt haben wir eine gigantische Übersicht an Optionen. Die App kann nämlich auch viele andere Geräte verwalten, wenn diese kompatibel sind.
  • Wir wählen hier aber "Kleines Haushaltsgerät" und dann Roboterstaubsauger (WiFi)
  • Wichtig, ihr benötigt ein 2,4 GHz WLAN, mit 5GHz klappt das Setup wie immer nicht.
  • Jetzt bestätigen wir die Abfragen und dann wird alles verbunden. Fertig, wir sind auch schon einsatzbereit.

 

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Technische Daten

  • ZOOZEE Z50
  • 25W
  • 5200 aAh Akku
  • Ladezeit 5-6 Stunden
  • TUYA App
  • Google Home/Alexa
  • Zwei Behälter
  • Fernbedienung
  • Saugkraft 3 Stufen
  • Wischen 3 Stufen
  • Magnetbänder für No-Go Zonen

 

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VIDEO

Das war ein weiterer ausführlicher Saugrobotertest von mir für dich und du weist jetzt über Probleme, Features und den Robby bescheid und kannst selbst entscheiden.

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Unsere Produkt Bewertung

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