Warum überhaupt ein smarter Rauchmelder?
Stell dir vor: Du schläfst tief, es riecht plötzlich nach Rauch – doch du merkst es nicht. Genau deshalb sind Rauchmelder in allen deutschen Bundesländern Pflicht. Sie retten Leben.
Doch klassische Modelle sind „dumm“: Sie piepen, du musst sie manuell prüfen – und eine Integration ins Smarthome gibt es nicht. Hier kommt der Meross Rauchmelder MA151 mit Smart Hub ins Spiel.
Ich habe das Set in meinem Büro installiert und teste es langfristig. In diesem Bericht erfährst du:
- Wie leicht ist das Setup wirklich?
- Gibt es Fehlalarme?
- Welche Vorteile bietet das System?
- Und wie gut klappt die Einbindung in Alexa, HomeKit & Co.?
- Hub beim Hersteller: https://www.meross.com/en-gc/smart-home-security/smart-hub-pro/186
- Feuermelder beim Hersteller: https://www.meross.com/en-gc/smart-home-security/Smoke-Alarm-MA151/210
Einrichtung: Einfach, aber mit einem Stolperstein
Das Setup ist simpel:
- Hub an den Strom anschließen – er blinkt grün und orange.
- Meross-App installieren, registrieren, Hub hinzufügen.
- Rauchmelder auspacken, Batteriestreifen ziehen, hinzufügen – fertig.
Doch Achtung: Hier gibt es eine kleine Falle. War ich zu langsam, war der Hub nicht mehr im Pairing-Modus. Lösung: Zweimal die Taste am Hub drücken, dreimal am Melder – erst dann klappt’s.
Der Smart Hub im Detail
Der Meross-Hub ist kompakt (7,5 × 7,5 cm) und verwaltet bis zu 32 Geräte – von Thermostaten über Türsensoren bis zu Rollladensteuerungen.
Nachteil: Es gibt keine Bohrlöcher auf der Rückseite. Wer ihn an der Wand montieren will, muss kleben.
Besonderheiten des Rauchmelders
- Bauform: Nur 3,3 cm hoch – laut Hersteller ein Rekord. Dafür etwas breiter (12,5 cm).
- Technik: Dual-Rotlichtsensoren + enges Gitter gegen Fehlalarme durch Staub und Insekten.
- Batterien: Vier AA-Batterien halten ca. 3 Jahre, Laufzeit des Melders: 10 Jahre.
- Montage: Schrauben oder Kleben (ich empfehle die Decke mit Schrauben).
- Vernetzung: Installierst du mehrere Melder, lösen sie alle gleichzeitig aus – egal, in welchem Raum das Feuer entdeckt wird.
- Wichtig: Der MA151 funktioniert nur mit dem Hub, nicht allein.
Sicherheitsfunktionen
Selbsttest: jederzeit über die App oder klassisch mit einem Besenstiel an der Taste.
Manipulationsalarm: Wird der Melder entfernt, gibt es einen lauten Piepton plus Push-Nachricht aufs Smartphone.
Batteriestatus: immer im Blick über die App – rechtzeitiger Tausch garantiert.
Lautstärke-Test
Die entscheidende Frage: Wie laut ist er?
- Der Melder selbst: 85 dB (Herstellerangabe)
- Der Hub: 110 dB (Herstellerangabe)
Im Praxistest hat sich gezeigt, dass der Feuermelder leiser ist als alle Modelle, die ich kenne. Er ist laut genug, dass ich davon aufwache, ABER ich bekomme keinen Hörschaden, so wie es bei vielen Rauchmeldern der Fall ist. Ich sehe das als Vorteil, wenn man die Platzierung beachtet.
Platzierung: So machst du es richtig
Ein Rauchmelder ist nur so gut, wie seine Position:
- mindestens einer pro Etage,
- in jedem Schlafzimmer,
- in Räumen mit Heizgeräten,
- am besten mittig an der Decke.
👉 In der Küche nur mit Vorsicht: Dampf oder angebranntes Essen sorgen sonst schnell für Fehlalarme.
Smarthome & Matter-Support
Die Einbindung ins Smarthome klappt, aber es gibt Einschränkungen:
Matter wird unterstützt, jedoch nur über den Meross-Hub – eine direkte Einbindung ohne Hub funktioniert nicht.
Vorteil: Alles läuft lokal, ohne Cloud, ohne Abo.
Kompatibel ist der MA151 mit:
- Amazon Alexa
- Google Assistant (Automationen eingeschränkt)
- SmartThings
- Apple HomeKit
Fazit: Preiswerter Einstieg in smarte Sicherheit
Für rund 50 € bekommst du ein solides System, das klassische Rauchmelder deutlich smarter macht:
- App-Benachrichtigungen
- Manipulationsschutz
- Batteriestatus auf Knopfdruck
Die Einrichtung ist leicht, kleine Stolperfallen gibt es aber. Die Integration ins Smarthome ist gelungen – auch wenn sie nur mit Hub funktioniert. Ich lasse den Melder jetzt im Dauertest laufen und ergänze meine Erfahrungen regelmäßig im Artikel.
Sponsored: Der Hersteller hat das Produkt für den Testzeitraum als Leihgabe kostenlos zur Verfügung gestellt und die Produktion mit einer Produktionskostenhilfe unterstützt.
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Marco testet seit über 10 Jahren Technik für euch und schreibt alle Ratgeberartikel auf dieser Seite. Er ist Medieninformatiker und betreibt den Youtube-Kanal Mega-Testberichte.
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