Dreame D9
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Geschrieben am 13.09.2021 von Marco, editiert am 08.10.2021
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Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Saugrobotertest von mir für dich. Heute schaue ich mir das zweite Modell von Dreame an, den Dreame D9. Das ist quasi ein kleiner Bruder des Dreame Bot L10 Pro und der D9 kostet zum Testzeitpunkt etwa 299€. Auch er nutzt die XIAOMI Home App, kann wischen und saugen, besitzt einen großen Staubbehälter und einen separaten Wassertank mit großer Wischplatte.  Wie schlägt er sich in der Praxis und was gibt es sonst noch so zu wissen? Wie immer zeige ich dir alles im Detail, los gehts.

 

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Lieferumfang des DREAME D9

Lieferumfang des Dreame D9 Saugroboters

Der Lieferumfang besteht aus:

  1. Ladestation und Kabel
  2. Anleitung(auch Deutsch) und Kurzanleitung
  3. Wasserbehälter
  4. Roboter mit bereits eingelegtem Staubbehälter
  5. 1x Bürste(links im Bild)

 

 

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Setup & Vorbereitungen

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Simple Ladestation
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Aufladen

Auch hier gibt es wieder den typischen Transportschutz am Bumper vorne, der erstmal weg muss. Danach stellen wir die Ladestation auf und schließen sie an den Strom an. Dann stellen wir den Dreame D9 direkt auf die Ladekontakte und laden diesen erstmal voll auf. Das dauert so etwa 6-7 Stunden. Während des Ladevorgangs blinkt der Ring um die Powertaste blau, ist alles voll geladen so erlischt er. Später auf der Ladestation leuchten dann irgendwie alle drei Tasten blau, wenn der Akku voll ist.

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Die App
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Karte

Die XIAOMI App hatte ich bereits installiert, da ich den Dreame L10 Pro schon getestet hatte, der gehört meiner Mutter. Als nächstes setzen wir den Saugroboter zurück in dem wir die Taste links und rechts(Haus und Viereck) drücken und halten, bis eine Sprachansage ertönt und die Tasten alle langsam blau blinken. Wir öffnen jetzt die App und tippen das Pluszeichen rechts oben in der Ecke an. Der Saugroboter wird gesucht und taucht auch direkt auf.

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Staubbehälter
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Unterseite

Im Anschluss wählen wir unser WLAN aus, bei mir kennt er die Daten schon. Falls ihr die App bisher noch nicht installiert hattet müsst ihr die WLAN-Daten manuell eingeben. Jetzt können wir dem Robo einen Raum zuweisen. Es gibt außerdem Sprachausgaben die uns über den Verlauf des Setups informieren. Er sagt z.B. "connected" und "network connected succesfully", wenn alles geklappt hat. Diese Sprachmeldungen könne wir aber später in der App erst auf Deutsch umstellen.

Nun gibts noch ein paar Infos und einige Tipps und dann sind wir auch schon fertig. Das Firmwareupdate habe ich natürlich auch direkt durchgeführt. Die komplette App zeige ich euch in einem separaten Video unten im Artikel.

 

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Der Dreame D9

Der Dreame D9 hat, wie auch der L10 nur eine rotierende Bürste. Das ist das zweite Modell, mit nur einer Bürste. Allerdings funktioniert das soweit aber auch alles gut. Diese Bürste wird einfach aufgesteckt und fertig.

Auch dieses Modell besitzt für die Kollisionserkennung vorne einen Bumper. Der kleine Turm oben rotiert bei Benutzung und das ist eine sogenannte Lidar/Lasernavigation. Auf der Unterseite sehen wir hier die 6 typischen Bodensensoren, damit der Roboter z.B. nicht die Treppe herunterfällt. Vorne gibts auch noch das standard Führungsrad sowie die beiden Ladekontakte. Wer meine anderen Videos bereits kennt, der wird feststellen, das die ganzen Modelle oft recht ähnlich strukturiert sind. Auch die Gummiräder kommen wir bekannt vor. Die Hauptbürste lässt sich auch hier wieder einfach herausnehmen und sie ist eine Kombination aus Bürstenelementen und Gummilippen.

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Unterseite
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Bürste

Der separate Wassertank wird hier unten eingeschoben und seitlich gibt es zwei Knöpfe um ihn wieder zu lösen. Um den Staubbehälter zu erreichen müssen wir die Klappe oben öffnen und darunter sehen wir ihn dann. Der Staubbehälter kann ganz einfach herausgezogen werden. Dabei muss aber der kleine Hebel mit gedrückt werden. Um den Behälter zu öffnen müssen die Pfeile beachtet werden und in diese Richtung ziehen wir mit Gefühl, dann öffnet sich alles.

  • Drücken wir die Powertaste, dann wird die automatische Reinigung des gesamten Stockwerks gestartet.
  • Drücken wir beim Reinigen irgendeinen Knopf, dann wird pausiert. Fortgesetzt wird über die Powertaste.
  • Drücken wir im Pausemodus die Hometaste, so fährt er nach Hause in die Ladestation.
  • Einen Teilreinigungsmodus gibt es auch hier, das ist das Vierecksymbol. Dabei reinigt der Saugroboter so etwa im Radius von 1,5 Metern um ihn herum.

 

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Höhe
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Von unten

Das sind jetzt alles Funktionen die bisher eigentlich jedes Modell hatte. Der Durchmesser des Saugroboters liegt bei knapp über 35 cm und er ist leicht über 9,5 cm hoch, inklusive Laserturm.

 

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Weitere Daten

  • Laufzeit 150 Minuten
  • 3000 Pa Saugkraft
  • 5200mAh Akku
  • Lidar/Laser-Navigation
  • 570 ml Staubbehälter. Der war nach zweimaligem Saugen den Stockwerks 2 Tage hintereinander voll, siehe Video.
  • 270ml Wassertank 

 

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Praxis - Wischen & Saugen

Wie immer habe ich den Saugroboter mehrmals auf meinem Teststockwerk laufen lassen. Bei 40m² ist er 52 Minuten gelaufen und Akku war etwa 60% übrig. Die Saugkraft 2 von 4 also standard und Teppicherkennung an. Ich würde sagen der Akku reicht also 2 mal für dieses Stockwerk. Denkt daran, dass die meisten Saugroboter nicht bis 0% runtergehen, sondern schon vorher zur Ladestation zurückfahren!

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Karte
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Einstellungen

Es gibt eine Teppicherkennung und wenn der Saugroboter auf einen Teppich fährt, dann erhöht er die Saugkraft solange er sich auf diesem Teppich befinden. Verlässt er ihn so senkt er die Saugkraft wieder zurück auf die eingestellte. Die Teppichreinigung hat gut funktioniert und auch mit dem dicken Sumpfteppich gab es keine Probleme.

Info zum Sumpfteppich: Wie man auf der Karte(links Außen) erkennt ist der Verlauf hier chaotisch. Also die Navigation funktioniert, aber eben nicht so gut wie auf normalem Boden oder normalen Teppichen.

Typische Problemstellen gab es aber auch hier wieder. In dem Fall alles Verkeilunsgprobleme, die man generell nur durch Modifikationen der Wohnung oder des Robos verhindern kann. Unter dem Klo hier verkeilt er sich, weil er quasi gerade so drunterpasst und sich dort verkeilt. Hier kämpft er sich auch selber nicht mehr frei weil es eng ist. Eine Lösung für solche Probleme wäre z.B. etwas unten ans Rohr zu kleben, so dass er dort sich drunterfahren kann. Von oben wäre so eine Modifikation aber unsichtbar.

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Unterm Klo
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Am Schrank

Auch das verbogene Heizungsrohr ist hier wieder so eine Verkeilungsfalle, weil es steil abfällt und das quasi die optimale Verkeilungsfalle ist. Einmal hat der Robby sich auch zwischen dem Stuhl auf dem Sumpfteppich verkeilt. Hier ist die Kombination aus diesem dicken Teppich, plus Stuhl allerdings schuld. Bei anderen Stühlen auf normalem Boden gabs keine Probleme.

Im Flur steht hier ein Schrank wo er auch genau an einer Stelle drunterpasst und dann 20 cm weiter ist die Höhe des Schranks minimal geringer. Auch das ist wieder eine Verkeilungsfalle. Hier hat er sich aber in 3 von 4 Fällen alleine freigekämpft.

Wenn der Dreame D9 sich verkeilt oder festsetzt, dann meldet er das per Sprache und auch in der App bzw. es gibt eine PUSH-Nachricht. Wir ziehen ihn dann einfach frei und drücken die Powertaste um den Reinigungsprozess fortzusetzen.

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Behälter leeren
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Leerer Behälter

Nach zweimaliger Reinigung des Stockwerks, an zwei aufeinander folgenden Tagen, war der Beutel randvoll. Zum Entleeren einfach öffnen, auskippen und etwas ausklopfen, fertig.

Wischen ist hier auch möglich und das Prinzip ist hier auch wieder simpel. Es wird einfach ein befeuchteter Mop über den Boden gezogen. Bei meinem Test habe ich auf Stufe 3 gewischt, weil das besser auf Video sichtbar ist. In der Praxis würde ich eher 1-2 nehmen. Auf Fliesenboden der uneben ist, werden die Tiefen nicht erreicht, an sich logisch, war bisher bei allen Modellen so. Auf flachem Boden, wie z.B. Kork ist die Wischfläche aber gleichmäßig. Das gilt übrigens für alle Modelle die ich bisher getestet habe. Die nutzen alle das gleiche Wisch-Prinzip, jedoch unterschiedlich große Wischmops.

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Fliesen
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Glatter Boden

Ansonsten lief hier alles soweit einwandfrei. Klar ist aber, dass man auch hier vor jedem Saugvorgang aufräumen sollte. Also Socken weg, Hausschuhe weg und Kabel sowie kabelähnliche Elemente entfernen oder dementsprechend befestigen.

Notiz

Die Karte ging mir verloren als ich den Roboter nach einer Verkeilung einfach genommen und zurück zur Station getragen habe. Dann musste ich den Putzvorgang fürs ganze Stockwerk nochmal laufen lassen damit ich die Karte wieder komplett hatte.

 

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Die App

Es gibt eine App, genauer gesagt wir die XIAOMI Home App genutzt. Wenn du das im Detail sehen willst, dann schau dir folgendes Video an.

 

Die Erinnerung an den Wischmob/Wassertank finde ich nützlich, denn der sollte immer nach dem Wischen entfernt werden. Nicht nur hier, das war auch bei den anderen Modellen so.

  • 4 Saugstufen: leicht/standard/stark/turbo
  • 3 Wischstufen
  • Alexa ist möglich.
  • Zonenreinigung/Raumreinigung/Alles
  • NoGo-Zonen, No-Wisch Zonen, Virtuelle Wände.
  • Mehrere Karten (Beta). Dazu muss man den Sauger samt Station aber in das nächste Stockwerk tragen und die Karte manuell wechseln. Ist umständlich, aber wie soll das auch anders gehen.
  • "Wo bin ich" Funktionen
  • Reinigungszeitplan
  • Gerät freigeben
  • DND Modus
  • Lautstärke der Sprachansagen.

 

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Fazit

Der Dreame D9 hat in meinem Teststockwerk alles genau so gut gemeistert wie der Dreame Bot L10. Er hat aber etwas weniger Saugkraft, was meiner Meinung nach aber nicht so stark ins Gewicht fällt. Beides gute Modelle, die bisher als einzige mit dem dicken Sumpfteppich klargekommen sind. Damit meine ich natürlich, von allen Modellen die ich bisher hier hatte! Das gibt das Modell außerdem in weiß oder schwarz.
Der D9 ist ein weiteres Modell der Preisklasse bis 300€. Die App hat mir auch hier sehr gut gefallen und es ist die XIAMOI Home App, also das XIAOMI Ecosystem, denn die App unterstützt noch weitere andere Geräte. Die kannte ich schon vom Dreame L10 Bot.

Ein solides Modell der Preisklasse bis 300€, das bei mir nur ein paar kleine Verkeilunsgprobleme hatte, die sich jedoch durch kleine Modifikationen beheben lassen. Solche Verkeilunsgprobleme sind übrigens bisher immer in irgendeiner Form aufgetreten, egal welches Modell.

Verkeilungsproblematiken müsst ihr immer selbst fixen und die sind je nach Wohnung unterschiedlich. Geht aber recht einfach durch erhöhen der Schränke oder anbringen von Leisten. Beispielsweise eine dünne Holzleiste drankleben, so dass der Roboter nicht mehr unter den Schrank kann. Zu dieser Thematik arbeite ich gerade an einem Video samt Artikel, da ich nun doch einige Erfahrung gesammelt habe.

So das wars von mir, ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und ihr wisst nun Bescheid. Das war ein weiterer Testbericht von mir für dich und ich hoffe er hilft dir weiter. Mittlerweile habe ich auch einen sehr umfangreichen Kaufberatungsartikel zum Thema Saugroboter und worauf zu achten ist, geschrieben.

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